„… hier zu "Leben", da fühlt man sich wohl!“,
„… hier gibt es nicht nur schöne Fleckchen und nette Menschen, sondern auch "Handkäs' " und "Äppelwoi“
Kein Tourismusmanager oder Standortplaner kann die Wetterau mit Ihren Vorzügen so anschaulich beschreiben, wie die Wetterauer selbst. Dies dachte sich wohl auch der Landrat Joachim Arnold, als er etwa 70 Bewohner der Region einlud, Ihre Gedanken, Bilder und Emotionen zu Ihrem Wohnumfeld zu formulieren. Herausgekommen ist eine lange Liebeserklärung an den Landschaftsgürtel, der nördlich von Frankfurt am Main, östlich des Taunus und südwestlich des Vogelsbergs liegt.
Schon die alten Römer wussten: Hier lässt man sich gerne nieder.
Allein Rodheim und Rosbach, malerisch eingebettet in Felder und Streuobstwiesen, bieten einen hohen Freizeit- und Erholungswert. Aber auch ausgedehnte Wander- und Mountainbikewege, Schwimmbäder, Obstbaumrouten sowie viele lokale traditionelle Feste, wie z.B. das Rosbacher Blütenfest anlässlich der überschwänglichen Kirschblüte runden das Profil als wohltuende Region ab.
Übrigens wussten bereits die Kelten und die Römer die landschaftlich reizvolle Lage mit guten klimatischen Bedingungen und fruchtbaren Böden zu schätzen. Nur gut drei Kilometer westlich von Ober-Rosbach kann das römische Kastell Kapersburg des Obergermanisch-Raetischen Limes besucht werden. Darüber hinaus sind Rosbach und Rodheim bedeutende mittelalterliche Siedlungen gewesen, wovon heute noch das Straßen- und Wegenetz sowie historische Fachwerkbauten zeugen. So hat der Rodheimer Geschichts- und Heimatverein e.V. einen historischen Rundgang durch Rodheim erarbeitet und an allen historischen Gebäuden Schautafeln angebracht.
Die Infrastruktur: Investiert wird vor allem in Familienfreundlichkeit
In der Wetterau sind geschichtliche Tradition und moderne Entwicklungen eine gelungene Verbindung eingegangen: dörfliche Strukturen und neue Wohn- und Gewerbegebiete ergänzen sich sinnvoll.
Die alten Dorfkerne mit ihren Fachwerkhäusern und den verwinkelten Gassen werden liebevoll gepflegt. Besonders erwähnenswert ist das historische Wasserschloss in Nieder-Rosbach, das nach umfassender Sanierung nun als "Haus der Begegnung" Treffpunkt für die Rosbacher Bürgerinnen und Bürger ist. Darüber hinaus ist die Erneuerung des Alten Rathauses am Marktplatz in Ober-Rosbach geplant. Genießen Sie das Einkaufen beim örtlichen Bauern oder den kleinen Geschäften – in Rosbach findet z.B. freitags ab 15 Uhr der lokale Bauernmarkt an der Adolf-Reichwein-Halle statt. Gleichzeitig sind in allen drei Rosbacher Ortsteilen große überregionale Supermärkte vorhanden.
Zusätzlich machen erhebliche Investitionen in die Infrastruktur die Region für ihre Bewohner, insbesondere auch für junge Familien, lebens- und liebenswert. Die Bebauung im Neubaugebiet „Oberwiese“ in Rodheim schreitet zügig voran. Die "Oberwiese" erhält für die kleinen Bürger einen neuen Spielplatz. Die Ausweisung eines weiteren Baugebietes "Die Sang" in Rosbach ist in Vorbereitung. Im angrenzenden Friedrichsdorf nimmt die erste hessische Effizienzhaussiedlung "Am Zollstock" Formen an. Die 46 Grundstücke liegen zwischen Lilienweg und Oberer Römerhofstraße. Zudem haben die Stadtverordneten ein rund 6 ha umfassendes ökologisches Wohngebiet auf den Weg gebracht. Ab 2012 soll die kombinierte KFW 40- und Passivhaussiedlung am Ortsausgang Richtung Köppern in Bau gehen. Auch wird viel für den Ausbau der Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen getan. Die Kindertagesstätte "Brüder Grimm" in Ober-Rosbach soll erneuert und das Rosbacher Betreuungsangebot der unter dreijährigen Kinder erweitert werden. Die Erich-Kästner-Schule (EKS) ist bereits Ganztagsschule und bietet seit neuestem ein Schülercafé sowie eine Aula, die als Mensa genutzt werden kann. Auch die Kapersburgschule in Rosbach soll für das Ganztagesschulprogramm fit gemacht werden. Hinzu kommt der aktuelle Neubau eines hochmodernen Sportparks an der EKS, der eine Skater-Anlage erhalten wird. In Friedrichsdorf ist Ende Januar 2012 die Philipp-Reis-Schule, eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, in hochmoderne neue Schulgebäude in der Färberstraße 10 umgezogen.
Der Arbeitsweg nach Frankfurt? Ein Katzensprung.
Ein besonderer Vorteil der Region ist die gute Anbindung über Autobahn (ca. 20 Minuten), Schnellstraßen oder per Regionalbahn (innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbundes über Friedrichsdorf) zur Frankfurter City, dem Flughafen sowie nach Friedberg, Bad Nauheim und in den benachbarten Hochtaunuskreis.
Naherholungsgebiete vor der Haustür
Wonach steht Ihnen der Sinn? Wandern und Radfahren im Naturpark Taunus oder im Vogelsberg? Ein Besuch der Münzenburg, der ältesten Burg neben der Wartburg? Oder der Keltenwelt am Glauberg? Oder möchten Sie einmal richtig abschalten? In diesem Fall bietet sich ein Aufenthalt in den Kurstädten Bad Homburg oder Bad Nauheim an.